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Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns per E-Mail (info(O)familienhospiz.de) weitere Möglichkeiten mit oben genannter Zielsetzung mitteilen wĂŒrden.
Ein Eintrag aber erfolgt nur nach ausdrĂŒcklicher Zustimmung/Anmeldung der jeweiligen Einrichtung. Die Hinweise unter âBemerkun genâ stammen von diesen und sind in der Regel gekĂŒrzt oder
zusammengefasst.
Einrichtungen können sich ĂŒber das Online-Anmeldeformular oder die ausdruckbare Anmeldung aufnehmen lassen (der Eintrag erfolgt kostenlos).
Die Darstellung der in Frage kommenenden ambulanten
Dienste wĂŒrden den Rahmen dieser Auflistung sprengen. Im Bedarfsfall dĂŒrften die Internetseiten der einzelnen Einrichtungen Auskunft darĂŒber geben.
Anmeldungen sind jederzeit noch möglich und herzlich willkommen!
Und auch hier gilt: SĂ€mtliche Empfehlungen und Verlinkungen dieser Seite erfolgen ohne geforderte
oder angebotene Gegenleistung. Sollte diesen gefolgt werden, entstehen mir hieraus keinerlei wirtschaftliche Vorteile! Diese Seiten werden vollstÀndig aus Privatmitteln finanziert, es wurden weder
öffentliche ZuschĂŒsse beantragt, noch wird um Spenden geworben.
Sollte im Verzeichnis keine geeignete Einrichtung im gesuchten oder den benachbarten
BundeslĂ€ndern gemeldet sein, können Sie unter nachfolgender Internetseite entsprechende Anschriften finden: www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ (ext. Link) abrufen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise unter âVerschiedenesâ
Inzwischen habe ich damit begonnen, all diejeneigen in den BundeslĂ€ndern mit aufzufĂŒhren, welche durch Hinweise, Weiterleitungen und Empfehlungen meine Arbeit unterstĂŒtzten. Ganz herzlichen Dank hierfĂŒr.
Zur Diskussion:
FĂŒr viele lĂ€Ăt sich der Begriff âlebenslimitierende Erkrankungâ nicht als feste GröĂe
fassen. Dies zeigt sich auch daran, daĂ sehr oft unterschiedliche Zahlen im Umlauf sind, welche regelmĂ€Ăig weit voneinander abweichen. Am hĂ€ufigsten werden 16 000 - 22 000 als Zahl der
Gesamterkrankten, (nicht jÀhrliche Neuerkrankungen!) genannt.
Zitate: LebensverkĂŒrzende Erkrankungen sind folgendermaĂen definiert:
"Lebenslimitierende Erkrankungen sind Krankheiten, bei denen es keine realistische Hoffnung
auf Heilung gibt und an denen die Kinder/Jugendlichen mutmaĂlich vor Erreichen des Erwachsenenalters versterben werden.â
Eine chronische Erkrankung wurde in diesem Zusammenhang von Williams (1996) definiert als
... eine medizinisch diagnostizierte Erkrankung welche sechs Monate oder lÀnger andauert und
wenig oder keine VerÀnderung oder ein langsames Fortschreiten erkennen lÀsst.
Mir gefĂ€llt in diesem Zusammenhang der Begriff der âLeidenslinderungsmedizinâ ganz besonders.
Denn dieser macht keinen Unterschied zwischen dem Leid von chronisch kranken und dem Leid von Menschen, welche oftmals erst nach vielen qualvollen Jahren versterben. Wo Leid ist, gehört es
unabhÀngig vom Alter, dem Aufenthaltsort und der TodesnÀhe gelindert!
Ich möchte hier die gesamte Bandbreite des Entlastungsbedarfes fĂŒr Familien mit erkrankten
Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsene darstellen. Hierbei geht es auch um die Entlastung der gesamten Familie, einschlieĂlich der Geschwister-Problematik.
Wie bei Erwachsenen, erstellt der Medizinische Dienst der Krankenkassen auch bei Kindern und
Jugendlichen ein Pflegegutachten. Bei allen ab Pflegestufe 1 besteht ein Anspruch auf Ersatzpflege fĂŒr max. 4 Wochen pro Jahr (max. 1.432 Euro im Jahr, erstmals nach zwölf Monaten Pflege, - bei
HĂ€rtefallregelung max. 1.918 Euro -) und zudem von Beginn an ein Anspruch auf Kurzzeitpflege fĂŒr max. 4 Wochen (max. 1.432 Euro im Jahr, - bei HĂ€rtefallregelung max. 1.918 Euro).
Und hierbei geht es nun um ganz andere Zahlen, als die oben im Zusammenhang mit den
lebensverkĂŒrzenden Erkrankungen genannten: Damit haben nĂ€mlich 64997 Kinder (0 - 15 Jahre) oder 92545 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (0- 20 Jahre) einen grundsĂ€tzlichen Anspruch auf vorgenanntes.
(akt. Zahlen aus 2007)
Leider gestaltet es sich schwierig die Zahlen der BundeslÀnder zu erfassen, ich habe daher aus
VereinfachungsgrĂŒnden, die vorliegenden offiziellen Zahlen fĂŒr Deutschland auf den prozentualen Bevölkerungsanteil der jeweiligen BundeslĂ€nder umgerechnet. Sobald die Zahlen fĂŒr die BundeslĂ€nder
vorliegen, wird diese Grafik auf den jeweiligen LĂ€nder-Seiten durch die Echtwert-Zahlen ersetzt. siehe Bayern, Hamburg, Saarland
und Schleswig-Holstein.
Es muĂ darauf hingewiesen werden, daĂ bei Einstufung von Kindern bis zum vollendeten 9.
Lebensjahr die Zeiten in Abzug gebracht werden, welche auch ein gesundes Kind an Betreuungsbedarf abfordert! Gerade bei sehr kleinen Kindern ist es dabei besonders schwierig eine Pflegestufe zu bekommen.
Man muĂ wohl davon ausgehen, daĂ davon auch Kinder mit lebensverkĂŒrzenden Erkrankungen betroffen sind, welche in diesen Statistiken demzufolge dann noch nicht einmal berĂŒcksichtigt wĂ€ren.
Das - palliatives extra - zum Thema: hier ... Siehe dazu auch: hier ... (BM Gesundheit)
Weitere Zahlen und Informationen unter BerĂŒcksichtigung des ökonomischen Aspektes finden
Sie dazu auch unter: Physiotherapie
oben Zahlen aus 2007
unten Zahlen aus 2005
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